Probleme im elterlichen Umfeld stellen einen wesentlichen Risikofaktor für die gesunde Entwicklung von Kindern dar. In Österreich leben viele Kinder in einem familiären Umfeld, das eine gesunde Entwicklung beeinträchtigt. Man geht davon aus, dass mindestens 10 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Österreich von elterlichem Alkoholmissbrauch betroffen sind. Und Kinder von suchtkranken Eltern (besonders Alkoholabhängigkeit) gelten als größte einzelne Risikogruppe für die Entwicklung substanzbezogener Abhängigkeiten und weiterer psychischer Erkrankungen.
Unter der Abkürzung „ENCARE“ – European Network für Children Affeckted by Risky Environments within the Family – wurden europaweit Projekte ins Leben gerufen, die sich mit der Erforschung und Veränderung von problembelasteten familiären Verhältnissen auseinandersetzen. Seit der Gründung im Mai 2004 hat sich ein kreatives und produktives Netzwerk von derzeit 20 EU-Staaten entwickelt.
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Österreich ist am internationalen ENCARE-Netzwerk durch das Institut Suchtprävention in Linz, durch die des und das in Wien beteiligt.
Weiters gibt es seit dem Jahr 2006 acht regionale ENCARE-Netzwerke, u. a. auch in Tirol. Koordiniert wird das ENCARE-Netzwerk Tirol von Kontakt&Co (Suchtpräventionsstelle Tirol).
Österreichische ENCARE Seite:
Tirol: Umsetzung des Dreijahresplans hat begonnen
In drei Arbeitssitzungen mit relevante Tiroler Facheinrichtungen wurde noch im Dezember 2006 ein Rahmenplan für die nächsten drei Jahre festgelegt. Das Ziel ist eine Entschärfung der Situation von Kindern und Jugendlichen in suchtbelasteten Familien. Mit dem Jahr 2007 beginnen die ersten konkreten Umsetzungsschritte.
Die Caritas leistet mit „Taka Tuka“ ein sehr wertvolles Angebot für Kinder, deren Eltern sich in Lebenskrisen befinden. Das Angebot umfasst Einzelförderung, Therapie, Gruppen und Beratung. Es ist anonym und kostenlos.
Kontaktaufnahme über Mag. Martin Warbanoff (Kinderpsychologe) Tel: 0650 5333509 (Mo-Fr 9.00 –13.00 Uhr) oder unter |