Im Rahmen der Universitätsklinik für Psychiatrie Innsbruck bietet Contra Gambling ein kontinuierliches Gruppen-Angebot zur Auseinandersetzung mit der eigenen Spielproblematik und Spielabhängigkeit. Die Gruppe besteht seit Oktober 1996 und findet derzeit unter der Leitung von Frau OA Dr. Eva Braidt und Dipl.Soz.Arb. (FH) Christoph Hannemann in Innsbruck statt.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit einer forensisch psychiatrischen Beratung und Betreuung in der psychiatrischen Ambulanz der Universitätsklinik Innsbruck.
Zwischen der Contra Gambling Gruppe und dem Verein BIN besteht seit Jahren eine gute Zusammenarbeit.
Wenn Sie in die Gruppe wollen:
Erstkontakt ist entweder die BIN Beratungsstelle in Ihrem Bezirk, der niedergelassene Hausarzt oder ein Facharzt für Psychiatrie.
Es kann auch ein Erstgespräch durch die forensisch psychiatrische Fachambulanz mit Frau OA Dr. Prunnlechner-Neuman stattfinden unter Tel: 050504 - 23648.
Wie läuft die Gruppe ab?
Die Gruppe findet wöchentlich statt und dauert 1 ½ Stunden. Die Teilnahme ist kostenlos. Zunächst ist der Gruppenbesuch auf ein Jahr ausgerichtet und kann bei Bedarf um ein Jahr verlängert werden.
Der Austausch innerhalb der Gruppe ist wichtig und notwendig für eine erfolgreiche Auseinandersetzung mit der eigenen Situation. Bestimmte Rahmenbedingungen (Verschwiegenheit, Toleranz, Regelmässigkeit, Respekt etc.) werden von den Teilnehmern erwartet.
Themenschwerpunkte:
- Warum bin „Ich“ spielsüchtig ?
- Entspannungsmöglichkeiten
- Umgang mit Angehörigen
- Freizeitgestaltung
- Therapeutische Zusammenhänge erkennen
- Information zu weiteren Therapiemöglichkeiten
- Rückfallprophylaxe - Was ist zu tun?
- allgemeine Bearbeitung von schwierigen Lebenssituationen
Was passiert bei einem Rückfall?
Dieser kann in der Gruppe angesprochen werden. Es werden Auslöser und vorangegangene Situationen verglichen und mit berücksichtigt, damit nicht durch die nächste Situation wieder ein Spielgeschehen entsteht. |