- Austausch von Erfahrungen, die die einzelnen Gruppenteilnehmer im Umgang mit Abhängigkeitserkrankten schon haben
- Analyse von Co-abhängigen Strukturen
- Auflösen der Co-Abhängigkeit
Konkret geht es darum die hartnäckigen Beziehungsmuster, in denen sich Co-Abhängige typischerweise befinden, zu überwinden. Grundsätzlich ist eine ausreichende Veränderungsmotivation notwendig und die Bereitschaft sich auf den therapeutischen Prozess einzulassen. Der Versuch, alles allein zu schaffen, niemanden zu brauchen und die eigene Betroffenheit möglichst zu verbergen, ist ein Anzeichen, dass die co-abhängigen Beziehungsmuster noch stark wirksam sind.
In der Gruppe werden folgende Themen durchgearbeitet:
- Helfen durch Nicht-Helfen
- Den Suchtkranken die Anforderungen des Alltags spüren lassen
- Nicht alle Schwierigkeiten für den Suchtkranken bedingungslos aus dem Weg räumen
- Den Suchtkranken die Konsequenzen seiner Handlungen erleben lassen
- Keine Verantwortung für bestimmte Vorfälle übernehmen
- Nicht erpressen lassen
- Grenzen setzen
- Den Tag planen, ohne zuerst an den Suchtkranken zu denken
- Lernen ohne Beschönigung über die eigenen Nöte zu sprechen
- Hilfe annehmen, wo immer man sie bekommt
- Die Hilfe persönlich annehmen und nicht wieder vordergründig für den Suchtkranken
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